Haltung und Zucht von Rothschildia lebeau (inca) - Inka-Seidenspinner

Haltung und Zucht von Rothschildia lebeau inca – Inka-Seidenspinner

Kurzbeschreibung der Art

Rothschildia lebeau inca ist ein mittelgroßer Seidenspinner aus der Familie Saturniidae. In der Hobbyhaltung gilt sie oft als dankbare Art, weil sie zügig wächst und mehrere gut verfügbare Futterpflanzen annimmt. In manchen Angeboten taucht auch die Bezeichnung rothschildia lebeau forbesi auf, meist als Handels- oder Formname. Die erwachsenen Falter fressen nicht, der Zuchterfolg hängt deshalb stark von einer kräftigen Larvenphase und passenden Bedingungen für rothschildia lebeau zucht und rothschildia lebeau inca zucht ab.

Natürliche Lebensweise

Die Art ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Paarung und Eiablage liegen häufig sehr spät am Abend bis tief in die Nacht, teils bis kurz vor Tagesanbruch. Als Wirt nutzt Rothschildia lebeau inca je nach Region mehrere Pflanzen, zeigt im Feld aber trotzdem Unterschiede im Erfolg je nach Host, was sich als Unterschied in Wachstum und Vitalität bemerkbar machen kann. Typisch ist ein hängender Kokon, der an Zweigen oder festen Strukturen gut anheftet, was sich in der Haltung sehr gut beobachten lässt.

Futterpflanzen für Inka-Seidenspinner

Für eine stabile Aufzucht in Mitteleuropa haben sich in vielen Berichten vor allem Liguster und Kirschlorbeer bewährt, wenn es um rothschildia lebeau futterpflanze geht. Besonders zuverlässig sind Liguster, Flieder sowie Kirschlorbeer. Außerdem wird Esche immer wieder genannt. Für den Einstieg ist es sinnvoll, bei einer sicher funktionierenden Pflanze zu bleiben und nur dann zu wechseln, wenn das neue Futter wirklich frisch und sicher ist.

In der Praxis klappt die Saisonlogik oft gut: im Winter ist Liguster häufig die einfachste, konstant verfügbare Option, im Sommer wird Flieder sehr gern angenommen. Beim Kirschlorbeer hilft es in den frühen Stadien, junge Triebe oder angeschnittene Blätter anzubieten, weil ältere, sehr feste Blätter den Start erschweren können.

Vorbereitung

Eier werden in einem sehr kleinen Behälter gehalten (z. B. kleines Wasserglas), luftdicht mit Klarsichtfolie verschlossen, nur gelegentlich kurz lüften. Direkte Sonne bleibt tabu, weil sich so ein Mini-Behälter sehr schnell überhitzt. Als grober Praxisbereich für die Aufzucht werden häufig 20 bis 28 °C genannt, mit einer Luftfeuchte um 70 %, aber immer mit ausreichend Luftaustausch in den späteren Stadien. Für eine saubere und bequeme Lösung kann ein Jungraupen- und Eierbehälter hilfreich sein, der das Handling erleichtert, ohne dass das Grundprinzip der sehr kleinen, geschlossenen Startphase verloren geht.

Für den Start reichen oft Glas/kleine Dose, Küchenpapier und passende Futterpflanzen. Ein Netz oder ein selbst gebautes Habitat macht es später einfacher und luftiger. Wer es besonders sauber und bequem möchte, kann ein Komplettset nutzen.

Futter wird am besten als frischer Zweig vorbereitet statt als lose Blätter. So bleibt es länger frisch und die Raupen fressen stabiler. Offene Wasserflächen sind zu vermeiden, weil Jungraupen hinein geraten können.

Aufzucht und Haltung

Die rothschildia lebeau eier schlupfzeit liegt unter warmen, stabilen Bedingungen meist bei 10-14 Tagen. Die rothschildia lebeau entwicklungsdauer von frisch geschlüpfter Raupe bis zum fertigen Kokon liegt häufig um 30 Tage. Von rothschildia lebeau kokons bis zum Falter werden bei warm-feuchter, aber gut belüfteter Haltung oft etwa 28 Tage erreicht, wobei es durch zu kühl, zu trocken oder durch Verzögerung deutlich länger dauern kann, was dann als rothschildia lebeau puppe schlupf wahrgenommen wird.

Frisch geschlüpfte Raupen sind extrem empfindlich gegen Stress und schlechte Luft. In den ersten Stadien funktioniert eine kleine Box mit gut schließendem Deckel und wenigen kleinen Luftlöchern oft besser als zu viel Raum. Frisches Futter wird so platziert, dass die Räupchen es schnell finden. Häufig wandern Jungraupen nach dem Schlupf etwa einen Tag umher, bevor sie sich festsetzen und anfangen zu fressen. Wenn die Annahme zögerlich bleibt, hilft oft Ruhe, wenig Licht und ein möglichst stressfreier Übergang, statt ständig zu wechseln.

Sauberkeit und Luft sind die wichtigsten Hebel gegen Ausfälle. Kot wird regelmäßig entfernt, nasse oder verschmutzte Bereiche werden konsequent ausgetauscht. Zu viel Feuchte in geschlossenen Behältern ist ein häufiger Auslöser für bakterielle Probleme, während zu trockene Luft bei Kokons später Probleme machen kann. Ein stabiler Mittelweg ist sinnvoll: Raupen luftig und eher trocken halten, Kokons nicht austrocknen lassen, aber Kondenswasser vermeiden.

Die Raupen durchlaufen meist fünf Stadien, in Einzelfällen werden auch sechs Stadien berichtet. Nach einigen Tagen suchen sie sich für eine Häutung einen ruhigen Platz, verharren dort und setzen danach die Nahrungsaufnahme fort. Kurz vor der Verpuppung wandern sie deutlich mehr, ändern den Farbton, stellen das Fressen ein und entleeren den Darm, was sich als größerer Fleck am Boden zeigen kann.

Ab größeren Stadien funktioniert ein luftiger Netzkäfig oft deutlich besser als geschlossene Boxen, weil sich Feuchte dann weniger staut und das Krankheitsrisiko sinkt. Ein Netzkäfig für Schmetterlinge und Raupen bietet dafür eine praktische Lösung, insbesondere wenn viele Tiere gleichzeitig groß werden oder wenn es in Innenräumen schnell zu stehender Luft kommt.

Paarung und Zucht von Inka-Seidenspinner

Für rothschildia lebeau paarung zählt vor allem Flugraum und Ruhe. Ein mittlerer bis großer Käfig ist sinnvoll, weil die Tiere aktiv fliegen, und die Paarung oft erst sehr spät in der Nacht startet. Störungen, helles Licht und häufiges Umsetzen senken die Chancen deutlich. Ein weiterer häufiger Grund für ausbleibende Paarung ist ein zeitlich versetzter Schlupf. Dann ist es oft besser, die Tiere ruhig zu halten und das Timing möglichst zu synchronisieren, statt ständig neue Bedingungen zu erzwingen.

Nach erfolgreicher Paarung beginnt die Eiablage häufig ab der folgenden Nacht und kann sich über mehrere Nächte ziehen. Da die Falter nicht fressen, ist eine kräftige Raupenphase die Grundlage für Vitalität, Paarungsbereitschaft und gute Eiablage, was den praktischen Unterschied in rothschildia lebeau inca zucht oft stärker erklärt als Kleinigkeiten am Ende.

Was noch zu sagen ist

Für die Verpuppung brauchen die Raupen geeignete Strukturen, an denen sie ihren Kokon sicher befestigen können, ideal sind trockene Zweige oder feste Klettermöglichkeiten. Kokons sollten so gelagert werden, dass Luft zirkulieren kann und keine dauerhafte Tropfnässe entsteht. Statt dauerhaft nass zu halten, ist ein kurzzeitiges, feines Befeuchten der Umgebung und anschließendes Abtrocknen in gut belüfteter Luft meist die sicherere Routine. Für den Falterschlupf sind ausreichend Klettermöglichkeiten entscheidend, damit der Falter hoch genug hängen kann und die Flügel vollständig aufpumpen und aushärten. Die Falter leben typischerweise bis 10 Tage.

Als passende Art im Shop: Inka-Seidenspinner (Rothschildia lebeau inca).